Seite 2 von 3
#16 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Tactical-Dad 01.12.2017 13:34

avatar

Dieser Norbert... der ist immer voll gut informiert Wo der wohl überall seine Informaten sitzen hat

#17 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Leroy 04.03.2019 14:49

Hallo,
falls das hier nicht passt bitte löschen:
Inzwischen nenne ich auch einen JPX mein Eigen (vor allem durch die Berichte von TacticalDad) und führe diesen auch. Ich bin mit ihm sehr zufrieden, nur würde ich gerne wissen, ob ihr Tipps fürs Training habt?
Ich besitze schon eine 4,5mm NBB Pistole und eine Knicklaufluftpistole. Auf 10m schieße ich einen ca 5cm großen Streukreis. Ich würde aber gerne trainieren mit dem schweren Abzug des JPX zurecht zu kommen (8,5kg). Inzwischen habe ich vier Schuss zu Übungszwecken abgegeben und die Treffergebnisse lassen noch zu wünschen übrig. Leider sind die Ersatzmagazine für Trainingszwecke zu teuer und ich würde gerne üben. Meine Co2 Pistole hat ein Abzugsgewicht von ca 2,5kg und ich fürchte mich davor im Notfall wegen des deutlich schweren Abzugs des JPX nicht zu treffen.
Gibt es Co2 Kurzwaffen, welche ein sehr hohes Abzugsgewicht haben, oder irgendwelche andere Trainingsmöglichkeiten, zum trainieren?
Mit freundlichen Grüßen

#18 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Zteamgreen 04.03.2019 15:32

avatar

Colt Special Combat oder Walther CP99.

#19 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Joerg Sprave 04.03.2019 16:16

Nimm doch einfach ein abgeschossenes Laufbündel und befestige einen Laserpointer daran (mit Panzerband oder so). Dann siehst Du ja wie weit Du abkommst beim Schuss. Alternativ einfach das Ziel auf Video aufnehmen (moderne Handys haben 240 fps Aufnahmefunktion) und dann siehst Du das ja ganz genau.

#20 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Leroy 04.03.2019 16:24

Vielen Dank für die Antworten, das mit dem Laserpointer werde ich mal probiern

#21 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Tactical-Dad 04.03.2019 16:43

avatar

@ Leroy

Hallo, willkommen bei WPU. Freut mich wenn mein Blog Dir weitergeholfen hat

Ich glauibe dass man das Treffen mit dem JPX nicht mit einer Luftdruckwaffe üben kann. Vermutlich hilft da sogar das Training mit Übungspfefferspray mehr. Mit dem Pfefferspray hatte ich noch nie ein Problem zu treffen. Den JPX musste ich ehrlich gesagt noch nie einsetzen.
Und an sonsten würde ich, wie Jörg schon sagte, lieber mit einer abgeschossenen Kartusche und dem JPX üben.

#22 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Snatsch 04.03.2019 19:04

Hat eigentlich jemand Erfahrung damit was das Teilchen bei Hunden anrichtet? Darüber findet man kaum Infos weil natürlich jeder davon ausgeht auf Zweibeiner zu schießen ;-)

Die Wirkung lässt sich ja nicht testen wie beim Menschen..... zumindest nicht wenn man bei gesunden Verstand ist.

Sind Fälle bekannt wo Hunde damit abgewehrt worden sind?

Ich frage mich wie man damit einen rennenden Hund trifft der auf einen zu kommt und ob er handlungsfähig ist oder blind um sich beißt?!

Da wir oft auf Feldwegen bzw Wanderwegen mit dem kleinen Kind unterwegs sind, interessiert mich das.

#23 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Leroy 04.03.2019 20:45

Vermutlich wird niemand Erfahrungen damit haben, da der JPX nicht sehr verbreitet ist.
Ich hab mir den JPX auch für die Abwehr von Hunden (um meinen 10kg Hund zu verteigen, da er schon einmal gebissen und schwer verletzt wurde) gekauft. Die Wirkung auf Hunde wird so ähnlich wie auf Menschen sein, also zuerst wird der Hund nichts mehr sehen können, dmit verbunden wird ein sehr starker Schmerz an allen Schleimhäuten und in den Augen auftreten, evetuell tritt auch noch Atemnot auf. Auf kurze Distanzen kann der JPX aber zu schweren Verletzungen führen. Selbst wenn der Hund noch beißen kann sieht er nach einem guten Treffer nichts mehr, da er die Augen nicht mehr aufmachen kann.
Einen angreifenden Hund zu treffen schätze ich als sehr schwer ein (andere haben davon aber wahrscheinlich mehr Ahnung als ich), da diese bis zu 50 km/h schnell sein können und man nur eine sehr kleine Trefferzone (Augen) hat. Training hilft aber bestimmt ( z.B. von einer anderen einen Person einen Ball zuwerfen lassen und versuchen diesen in der Luft mit einer Softair zu treffen (SCHUTZBRILLEN!)).
Zusammenfassend: FALLS man den Hund genau trifft dürfte er keine Gefahr mehr darstellen.
Falls ich irgendwo falsch liege lasse ich mich gerne korrigieren.

#24 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Tactical-Dad 04.03.2019 21:09

avatar

Das Treffen mit dem Pfefferspray ist meist viel einfacher als man denkt. Intuitiv trifft man damit genau so wie mit einer Spitzpistole.

Das Video find ich ganz interessant. Ich hab mich erst gefragt warum der nicht sofort pfeffert oder zuschlägt. Aber der schafft es tatsächtlich die beiden Hunde einzufangen, für mich ist das eine super Leistung.

#25 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Snatsch 04.03.2019 22:31

Danke für die Antworten.
Ich übe viel auf auf Distanzen bis maximal 5 Meter(gerade auch wegen aggressiven Zweibeinern) Mit dem Jet Protector hat man allerdings nur 2 Schuss. Auf ein kleines schnelles Ziel kommt dann nur eine sehr kurze Distanz in Frage. Ich würde allerdings auch nicht direkt auf einen Hund feuern der einfach so auf mich zu rennt. Bin ja grundsätzlich tierfreundlich eingestellt. Ich hatte schon einige Male die Situation das Hunde angerannt kommen weil sie einfach neugierig sind. Drei mal waren es ziemlich grosse und kräftige Exemplare wie Dogge, Bernasennenhund und irgend einer in Schäferhundgrösse.... bin da kein Experte. Die bellten zwar, haben mich aber praktisch nur "gestellt". Da ich kein panischer Mensch bin, sondern eher tief durchatme und ruhiger bzw sehr besonnen werde wenn es ernst wird, waren die Hunde dann auch recht schnell wieder entspannt. Bei einem wirklich aggressiven Tier komme ich mit meiner Art allerdings bestenfalls ins Krankenhaus.... das Leben ist nicht immer ein Ponyhof.

Ich möchte nur schießen wenn unsere Gesundheit akut in Gefahr ist. Wenn ich das erkenne dürfte die Distanz allerdings recht gering sein.

Das Video zeigt sehr gut wie es laufen kann. Wobei ich da tatsächlich auch eher gepfeffert hätte. Bei zwei oder mehreren Hunden wird die Situation schnell richtig ernst. Der Cop hat meinen vollen Respekt. Ich würde wetten er ist selber Hundehalter und kennt sich gut mit dem Verhalten von Hunden aus. Er hat ihnen einfach gezeigt wer der Boss ist und das er nichts böses will.

Der Vergleich mit einer Wasserpistole gefällt mir gut. Wenn es tatsächlich so einfach ist bin ich zufrieden. Das wird im Sommer immer ausgiebig im Garten geübt.... andere Väter werden es kennen ;-)

Was wäre denn wohl wenn man einen Schuss auf den Boden angibt? Da Hunde so gut riechen könnte das doch reichen.... naja gut wenn es nicht klappt ist es dann zu spät.

#26 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Leroy 04.03.2019 22:43

Zitat von Snatsch im Beitrag #25
Was wäre denn wohl wenn man einen Schuss auf den Boden angibt? Da Hunde so gut riechen könnte das doch reichen.... naja gut wenn es nicht klappt ist es dann zu spät.

Bei meinen Testschüssen auf eine Holzwand konnte ich bereits nach einem Schuss nicht näher als 2 Meter hingehen, da es sofort in den Augen brannte. Ich habe mal ein Video gesehen (sorry, ich finde den Link nicht, war mal auf der Seite von TacticalDad verlinkt) wo ein Schuss auf den Bauch einer Testperson abgegeben wurde, derjenige konnte danach nicht mal mehr die Augen öffen, also vermute ich, dass ein Schuss auf den Boden bei dem Hund schon etwas bewirkt, bei dir allerdings auch.

#27 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Tactical-Dad 04.03.2019 23:00

avatar

Auf den Boden würde ich niemals schießen, dann ist ein Schuss weg. So sehr ich Hunde mag, im Zweifelsfall hätte ich nicht die kleinsten Bedenken ihn zu pfeffern wenn er mir unangenehm wird.

Bei nem Spray würde ich es wiederum schon in Erwägung ziehen, da hat man ja meist mehr drin.

#28 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von Snatsch 04.03.2019 23:42

Ok, also gezielt schießen aus recht kurzer Distanz (ca 3 Meter). Stehend schräg nach unten auf den Hund feuern und wenn man das Ziel verfehlt versuchen "einfach" zum Farbklecks auf dem Boden laufen. Durch den relativ spitzen Winkel beim Schuß landet die Ladung noch recht eng gestreut auf den Boden. So besteht die Chance das der Hund den Bereich meidet. Dabei aber selber auch nicht zu nah ran gehen damit man sich nicht selber kampfunfähig macht.

#29 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von 05.03.2019 05:12

Auch ich besitze 2 + 2 Ersatzmagazine.
IMMER mit im Wohnmobil, ob in Deutschland oder Ausland, gerade im Ausland in Punkto Streuner, wobei die eher was zu Futtern wollen als Stress.

Das Sicherheitsgefühl iist recht groß.
Im Ernstfall habe ich sie noch nicht ziehen müßen.
Nur einmal auf Verdacht, wegen doch komischen Geräuschen im Gebüsch - und da steigt das Adrenalien schon ;-)
Zuhause stecken diese im Holster griffbereit.

Die JPX ist für mich immer noch die erste unblutige Wahl im Notfall, trotz der hier im Forum viel Dikutierten und gebauten Alternativen.

Ja Sie ist recht Teuer im Verhältnis aber da überlege ich eigentlich nicht - Ne Bohrmaschiene vom Markenhersteller kost das gleiche und da überlege ich auch nicht ob ich die im Jahr 2 oder 10 mal nutze - Sie muß da sein für den Fall.

Haben ist besser als brauchen.

#30 RE: Testbericht: Tierabwehrgerät Jet Protector JPX von drakon 11.04.2019 18:55

Der JPX soll ja besonders wirksam sein (ich vermute(te) aufgrund der Geschwindigkeit).

Nun habe ich in zwei aktuelleren Amazon-Kundenberichten gelesen, daß die Flüssigkeit inzwischen eine andere Zusammensetzung hat, und wenig Wirkung zeigt!

Ursprünglich sahen die Plastikmündungsstücke auch anders aus, und es waren 14mm Treibkartuschen anstelle von 12mm jetzt!


meine Frage: IST DER JPX PROTECTOR WIRKSAM GENUG?



VIelleicht wurde aufrgund von Vorkommnissen das Potenz der Flüssigkeit deutlich gesenkt! Wie findet man das heraus, wenn man keine Lust auf Selbsttests hat?